Author: Claudia Posch

Abschied vom Walde – Speckbacher Brass Ensemble

Jedes Jahr im November – am Tag der Hl. Cäcilia – feiern wir Speckbacher unseren Musikjahrtag. Diesen für uns so besonderen Tag beginnen wir mit einer Messgestaltung in der Pfarrkirche Hall, spielen im Anschluss vor der Kirche ein paar Märsche und feiern dann zusammen den Abschluss unseres Vereinsjahres.

„Abschied vom Walde“ wäre eines der Stücke gewesen, die wir für die Cäcilienfeier 2020 am Pult gehabt hätten. Das Lied wurde von Felix Mendelssohn-Bartholdy für vier Singstimmen geschrieben und ist das dritte der „Sechs Lieder im Freien zu singen“.

Dank dem Speckbacher Brass Ensemble und unserem Kapellmeister Otto Hornek kommen wir nun auch ohne Cäcilienfeier in den Genuss dieses wunderschönen Stückes. Viel Vergnügen und Genuss beim Anhören!

Wir freuen uns schon sehr, wenn wir wieder für euch musizieren dürfen!

Wann der Herrgott ned will…

Vor ungefähr einem Jahr haben wir ja noch gedacht, dass wir nur das Frühjahrskonzert 2020 absagen müssen, und nicht, dass das heurige Konzert auch nicht wie gewohnt im April stattfinden kann. Wir hoffen, dass es bis zum Sommer klarer wird, ob und wann wir im Laufe des Jahres Gelegenheit bekommen, wieder für Euch musizieren zu können.

In den letzten Monaten hat sich jedenfalls unser aller Leben auf den Kopf gestellt, wir alle mussten immense Einschränkungen erleben und viele Menschen leiden unter dieser Situation nicht nur finanziell, sondern auch emotional.

Seit jeher ist es uns Speckbachern ein Anliegen, Euch mit unserer Freude an der Musik zu berühren und anzustecken. Genau das würden wir jetzt gerne tun, weil wir wissen, dass die Kraft der Musik so manch schwere Zeit wieder leichter macht. Und deswegen haben sich unser Kapellmeister Otto Hornek und das Posaunenregister etwas Besonderes – den geltenden Abstandsregeln Entsprechendes – einfallen lassen. Sie haben das Stück „Wann der Herrgott ned will“ von Ernst Arnold im Arrangement von Otto Hornek mit einer Video-App aufgenommen, jeder einzeln und erst im finalen Schnitt vereint. In dem bekannten Wienerlied – das auch vom großartigen Hans Moser interpretiert wurde – heißt es unter anderem: „Das Leben hat mir eine Lehre geschenkt, es kommt immer anders, als man denkt.“ Ein wohl sehr passender Satz in dieser Zeit.

Wir freuen uns schon sehr auf ein Wiedersehen und -hören!

Wann der Herrgott ned will, nutzt es gar nix,
schrei ned um, bleib schön stumm, sag’ es war nix.
So war’s immer, so bleibt es für ewige Zeit,
einmal ob’n, einmal unt’, einmal Freud’, einmal Leid.
Wann der Herrgott ned will, nutzt es gar nix,
sei ned bös, ned nervös, denk’ es war nix.
Renn’ nur nicht gleich verzweifelt und kopflos herum,
denn der Herrgott weiß immer warum.